EVA SCHLEGEL Extended Space

EVA SCHLEGEL Extended Space

EVA SCHLEGEL Extended Space

Die international renommierte österreichische Künstlerin Eva Schlegel wird zum 25. Geburtstag des Festspielhauses St. Pölten die raumgreifende architektonische Intervention "Extended Space" gestalten.

EVA SCHLEGEL Extended Space

Eröffnung 25. September 2021, 18.30 Uhr

Laufzeit 25. September 2021 – 11. Juni 2022
Ort Festspielhaus St. Pölten
Kuratorische Begleitung art hoc projects

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Die international renommierte österreichische Künstlerin Eva Schlegel wird zum 25. Geburtstag des Festspielhauses St. Pölten die raumgreifende architektonische Intervention "Extended Space" gestalten.

Die international renommierte österreichische Künstlerin Eva Schlegel wird zum 25. Geburtstag des Festspielhauses St. Pölten die raumgreifende architektonische Intervention "Extended Space" gestalten.

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Eva Schlegel: Extended Space

Festspielhaus St. Pölten

Staunen, Spiegeln, (Neu)Starten!

Eva Schlegel bereitet monumentale Kunstinstallation für das Festspielhaus vor

Die international renommierte österreichische Künstlerin Eva Schlegel wird zum 25. Geburtstag die raumgreifende architektonische Intervention Extended Space für das Festspielhaus gestalten. Sichtbar werden wird die Arbeit mit der Saisoneröffnung am 25. September 2021.

Pressekonferenz Festspielhaus, 2021 © art hoc projects
Rendering „Extended Space“ © Eva Schlegel / Bildrecht GmbH

Zur künstlerischen Intervention Extended Space

Unterschiedlich große Spiegelscheiben, die als Mobile an der Decke des Festspielhauses installiert sind, bilden einen reflektierenden Paravent über alle Geschoße bis in 20 Meter Höhe. Die Spiegelflächen hängen an Stahlseilen, reagieren auf Luft-Dynamik und bewegen sich wie durch Zauberhand. Auch Film wird eine Rolle spielen: Einerseits projiziert auf das Spiegelmobile, aber auch direkt auf der Fassade des Festspielhauses, verbindet sich so der Außen- mit dem Innenraum. Eva Schlegels Intervention tritt in Dialog mit der Architektur des von Klaus Kada entworfenen Gebäudes und lädt Besucher*innen wie Passant*innen ein, sich zu nähern, einzutreten und zu staunen.

„Wenn man in einen Spiegel sieht, versichert man sich seiner Existenz“, sagt die Künstlerin. „In meinen Spiegeln sieht man sich aber nicht selbst und ist gewissermaßen befreit vom Abbild.“ Schlegel berührt mit dem Thema des Spiegels und der Spiegelung ein althergebrachtes wie hochaktuelles Thema der Kunst- und Kulturgeschichte. Selbstdarstellung und -affirmation, die der Spiegel bietet, spielen seit Jahrhunderten eine zentrale Rolle in der Geschichte des Menschen und haben im Zeitalter des Selfies und der sozialen Medien einen neuen Höhepunkt erreicht. Eva Schlegels Spiegel reflektieren jedoch nicht den Menschen, sondern den Raum als Gesamtheit und erzeugen durch ihr permanentes In-Bewegung-Sein stets neue „Bilder der Wirklichkeit“. Für Eva Schlegel ist die neue Arbeit im Festspielhaus auch eine Rückkehr: Bereits 1997 hat die Künstlerin den Eisernen Vorhang für die Bühne des Mehrspartenhauses entworfen.

Ein Geschenk zum 25. Geburtstag – und zum Saisonauftakt

Extended Space ist ein Geschenk, welches das Festspielhaus allen Besucher*innen und Künstler*innen, aber auch sich selbst zum Start der neuen Saison machen möchte: Ein (Über)Lebenszeichen, das Kunst und Kultur für uns alle bedeutet, eine Brücke zwischen den Künsten und ein Plädoyer dafür, dass jedes Bild, das sich im Spiegel zeigt, auch von anderen Seiten und Richtungen betrachtet werden kann und muss. „Ich freue mich sehr, dass wir Eva Schlegel für diese Installation gewinnen konnten. Extended Space spiegelt unsere eigene Existenz sowie die formschönen Raumkonzeptionen Klaus Kadas ins Unendliche und reflektiert wie eine Wunderkammer die Vielstimmigkeit der Welt und der Kunst im Festspielhaus“, freut sich Brigitte Fürle, die künstlerische Leiterin des Festspielhauses.

Die Künstlerin

Eva Schlegel, 2018 © Udo Titz / Bildrecht GmbH

Eva Schlegel lebt und arbeitet in Wien und im Weinviertel. Sie studierte an der Hochschule für Angewandte Kunst, Wien bei Oswald Oberhuber und war von 1997–2006 Professorin für Kunst und Fotografie an der Akademie der bildenden Künste Wien. 2011 war sie Kommissarin des Österreich-Pavillons bei der Biennale in Venedig. Eva Schlegels Arbeiten waren 1988 und 1995 bei der Biennale Venedig und 2017 bei der Kochin Muziris Biennale ausgestellt und sind regelmäßig in verschiedenen internationalen wie nationalen Museen und Ausstellungshäusern zu sehen. Die Künstlerin hat in jüngster Zeit eine Reihe von spektakulären, raumgreifenden Arbeiten im (semi)öffentlichen Raum geschaffen, unter anderem für die Libelle am Dach des Leopoldmuseums im MQ Wien (2020), das Rigshospitalet in Kopenhagen (2020), in Mumbai (2017) oder am Novartis Campus in Basel (2007).

Kuratorische Begleitung: art hoc projects